LTE – Internet per Funk

Nach analogen Leitungen und DSL gibt es jhetzt wieder einen neuen Standard. Der Bedarf an mobilen Internetlösungen hat die Entwicklung vorangetrieben und neben den Versuchen mit UMTS oder GPRS, muss man sich jetzt wohl diese Abkürzung merken.

Langzeitevolution

LTE steht für Long Term Evolution und das soll sich wohl nicht selbstironische auf die Entwicklungszeit der Lösung beziehen, sondern auf das Potential dieser Technik zur Weiterentwicklung. Hervorgegangen ist es aus den selben Entwicklerlabors wie GPRS und UMTS. Werden diese mobilen Internetlösungen als 3G Technologien bezeichet, was für die “dritte Generation”, nach analogen Verbindungen und DSL steht, bezeichnet man LTE nun gerne schon als 4G. Nützen wird der neue Funkstandard vor allem ländlichen, mit schnellem Internetzugang unterversorgten Gebieten. Sonst ist man mit der älteren Technik immer noch schneller unterwegs.

Große Pläne

Am sechsten Januar kündigte das Unternehmen Verizon an, dass es mehr als hundert weitere Märkte neben den USA erschließen will und so 175 Millionen Menschen zu schnellem Internet verhelfen will. Ein ehrgeiziges Unternehmen aber dank der bisher einmaligen Technik vielleicht sogar möglich. Denn LTE sendet über ehemalige TV Frequenzen und hat so Verbreitungskanäle wie Empfangsgeräte schon zur Verfügung. In der weiterentwickelten Version wollen die Macher mit LTE Spitzenraten von bis zu einem Gbit/s erreichen und bis zu 100 Mb/s für die mobile Nutzung erreichen. Auch AVM brachte mit seiner neuen Fritz!Box die entsprechende Kompatibilität mit, denn das auf der Cebit erstmalig zu sehende neueste Modell kann auch LTE. Von dieser Technik werden wir noch viel hören, mal sehen ob sie es schafft DSL langfristig abzulösen.

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