Ungetrübte Urlaubsfreude und immer up-to-date

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Wem die Hitze hierzulande nicht reicht, der fliegt in den Süden oder auch in andere Gegenden der Erde, um seinen wohlverdienten Jahresurlaub anzutreten. Trotz Erholungsbedarf fällt es manchen wohl immer noch schwer, sich auf den Urlaub zu konzentrieren. Besonders das „Abschalten“, im wahrsten Sinne des Wortes.

Einfach mal abschalten

Dabei lohnt sich das Drücken des Aus-Knopfes im Ausland ganz besonders – nicht nur für die Erholung. Der Geldbeutel wird es danken, wenn man es schafft mal eine oder zwei Wochen lang nicht zu telefonieren, zu simsen, im Internet zu surfen oder Ähnliches. Und die einzige Adresse, die man zu Hause hinterlässt, lautet: Strand Südsee, Berghütte Alpen oder Ferienhaus Toskana. Was dort nicht ankommt, kann auch wegbleiben, oder? Alle schaffen es aber leider nicht, gar nicht mehr online zu gehen.

Kostenfalle noch aktiv

Vor kurzem gab es endlich den Kostendeckel für Roaming im Ausland, neuerdings auch für Datenroaming. Jedoch ist damit das Entstehen von sehr hohen Handyrechnungen durch die Nutzung des mobilen Telefons im Ausland nicht gebannt. Besonders der Empfang von E-Mails mit großen Anhängen, die Nutzung sozialer Netzwerke die viel Werbung, Bilder und ähnliches übertragen und das Anschauen von Videos geht sehr schnell ins Geld. Denn die meisten Anbieter rechnen über das verbrauchte Datenvolumen ab und nicht über die Zeit. Da gerade Videos enorm hohe Datenmengen enthalten, kann das Datenvolumen, das inklusive war, schnell aufgebraucht sein und die Überziehung des Guthabens kostet meist einen wesentlich höheren Preis pro Mbit als die inbegriffene Datenmenge. Kaum jemand denkt daran, während er surft, denn da ist man voll im Sog des Geschehens.

Alternativen finden

Statt also für Telefonate, E-Mails und Surf-Sessions das mobile Telefon zu benutzen, sollte man sich – wenn man partout nicht auf die Technik und die Kommunikation mit den Daheimgebliebenen verzichten kann – vielleicht als Alternative am Urlaubsort nach einem Internetcafé umsehen. Da kann man häufig in netter Atmosphäre für relativ schmales Geld in aller Ruhe surfen. Denn in Internetcafé zahlt man meistens nach Zeitlimit und wenn die Leitung des Anbieters nicht gerade fürchterlich langsam ist, kommt man mit wenigen Euros für mehrere Stunden aus. Weiterer Vorteil ist, dass man sich vor Besuch des Cafés alles überlegen kann, was man im Internet machen will und dann alles auf einmal und komprimiert abhandeln kann. So werden auch die Urlaubsbegleiter, die kein Verständnis dafür haben, dass man das Surfen auch im Urlaub nicht lassen kann, versöhnlicher gestimmt, weil man nicht ständig zwischendurch mit dem Handy beschäftigt ist.

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