Warum Flatrates so beliebt sind

Heutzutage gibt es kaum noch Tarife, die das Surfen im Internet mit einem Datenvolumen abrechnen oder die Telefongebühren in Minuten berechnen. Wir alle wählen am liebsten eine Flatrate. Dabei, so haben Ökonomen herausgefunden, zahlen wir bei diesen Komplett-Paket-Angeboten oft für mehr Dinge, als wir eigentlich brauchen und benutzen. Eine Flatrate wirkt auf den ersten Blick immer einfach. Man telefoniert so viel man will und surft im Internet ohne an die Kosten denken zu müssen. Für Vielsurfer lohnt sich eine DSL Flatrate immer. Aber für Menschen, die nur ab und zu mal online gehen, würde ein Volumentarif auch ausreichen.

Dasselbe gilt für das Telefonieren. Häufig nutzen wir die Telefonflatrate gar nicht voll aus und zahlen deshalb eigentlich mehr an monatlicher Gebühr als bei einem Minutentarif.
Bei beiden Flatrates steht aber nicht nur die Bequemlichkeit im Vordergrund sondern auch das Wissen, dass man Monat für Monat immer denselben Preis an seinen Anbieter zahlt. Es sind nicht mal 20 Euro pro Monat und im nächsten Monat fünf Euro mehr. Das beruhigt und schafft Sicherheit beim Verbraucher. Er weiß, dass er nicht nachrechnen und vergleichen muss beim telefonieren oder surfen. Das komplizierte Denken in Tarifeinheiten wird umgangen und man kann sich voll und ganz auf die beiden Kommunikationsmittel einlassen, ohne eine Kostenfalle am Ende des Monats zu fürchten.

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