T-Mobile und Vodafone gegen Skype

Nokia stattet seine neuen Mobiltelefone mit der VoIP Software Skype aus. Damit lässt sich über das Internet kostenlos telefonieren.
T-Mobile und Vodafone fürchten Gewinneinbußen und planen, keine mit Skype ausgestatteten Nokia Handys zu vertreiben. Wer ein Mobiltelefon mit einer W-LAN Schnittstelle besitzt, so die Befürchtung, könnte Gesprächskosten einsparen, wenn er über Skype, statt ganz normal mit dem Handy telefoniert.

Außerdem befürchten die Mobilfunkanbieter eine Netzüberlastung. Das momentane Netz sei für mobile VoIP Gespräche nicht ausreichend. Bei einem vermehrten Zugriff könnten Probleme bei normalen netzinternen Gesprächen auftreten.

Dagegen spricht, dass der Kunde Skype mobil nur nutzen würde, wenn er über eine Internetflatrate für das Handy verfügt. Und selbst dann bliebe es unwahrscheinlich, so Kritiker, dass das Datenvolumen freiwillig ausgereizt würde nur um Skype nutzen zu können.

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