Seit kurzem gibt es Tempo-Messdienste für die Übertragungsgeschwindigkeit des DSL-Anschlusses. Verbraucher können so ermitteln, ob die gebuchte Übertragungsgeschwindigkeit der tatsächlichen entspricht.
Eine Abweichung zwischen der Maximalleistung und der Übertragungsgeschwindigkeit des DSL-Anschlusses, die die neuen Tempo-Messdienste nachprüfen können, kann sowohl an der verwendeten Technik oder an den PC-Einstellungen, als letztendlich auch am Provider.
Bei Routern und Modems muss darauf geachtet werden, dass auf den Geräten immer die aktuelle Version läuft. Außerdem ist der ADSL-Standard der Geräte wichtig. Sind die Geräte schon etwas älter, kann es vorkommen, dass sie die hohen Übertragungsraten des Providers nicht mehr unterstützen. Es bleibt dann nichts anderes übrig, als ein neues Gerät zu kaufen.
Für die Einstellungen am PC, die die Übertragungsrate des DSL-Anschlusses bremsen können, gibt es mittlerweile Programme wie beispielsweise «I-Net Doc», die sich auf dieses Problem spezialisiert haben und frei zugänglich im Netz zur Verfügung stehen. Bevorzugt man, sich selbst der Sache anzunehmen, sollte man den Schwerpunkt auf die Überprüfung der Einstellungen setzen, die im Zusammenhang mit dem TCP/IP-Protokoll stehen. Wenn das alles ohne Wirkung bleibt, muss der Provider dem Problem Abhilfe schaffen.